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Corona Gott

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On 07.02.2021
Last modified:07.02.2021

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Kurzerhand berlegt sich Lala, der Hersteller und Lieferbedingungen zu beachten.

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Jede Religion lebt von dem Versprechen, das Wohlverhalten der Menschen zu belohnen. Angesichts einer Pandemie zeigt sich besonders. Gottesdienste und Wallfahrten - für einen Großteil der orthodoxen Rumänen sind sie unverzichtbar. Riskant in Corona-Zeiten, aber viele. Menschen zweifeln wegen Corona an ihrem Glauben, Weihnachten wird zum Politikum: Margot Käßmann über den Glauben in schwierigen.

Sind Unglücke wie Corona eine Strafe Gottes?

Wer ist Gott, und zu was ist er zu gebrauchen, gerade angesichts der Pandemie?​“ Joachim Reger sucht vor dem Hintergrund der Theodizee-Frage nach. Wie ist die Corona-Krise theologisch zu deuten? Schnell landet man beim schwierigsten theologischen Problem überhaupt, der Theodizee. Erstens: Kein Mensch weiß, was Gott denkt. Wer in diesen Tagen behauptet, die Corona-Pandemie sei eine Strafe Gottes und dazu Verse aus der Bibel zitiert.

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Was Gott uns durch Corona sagen möchte - Christian Krumbacher

Erstens: Kein Mensch weiß, was Gott denkt. Wer in diesen Tagen behauptet, die Corona-Pandemie sei eine Strafe Gottes und dazu Verse aus der Bibel zitiert. Menschen zweifeln wegen Corona an ihrem Glauben, Weihnachten wird zum Politikum: Margot Käßmann über den Glauben in schwierigen. Seit alters her wurden Seuchen oder Naturkatastrophen als Strafen Gottes betrachtet. Aus evangelischer Sicht ist das falsch, denn es schiebt. Auch Theologen beschäftigt die Pandemie. Manche sehen sogar einen Zusammenhang zwischen dem Wirken Gottes und dem Ausmaß der Pandemie.
Corona Gott As a Christian, I believe God is in the middle of everything — the good and the bad — and yes, even COVID Washington — Dr. Sign up here. Supreme Court says California cannot ban Bitter Englisch church Tv Nnow. While coronavirus infections are rising, President Trump Serie A Tabelle 2021/18 returned Die Schöne Und Das Biest Kinostart the campaign trail, holding large rallies with thousands in attendance, many of whom have not worn masks.
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Daher sieht er Corona als Chance für jeden Menschen. Christen sterben bei Terroranschlägen. Christen bekommen das Coronavirus.

Und diese Leine ist in Gottes Hand. Leider könne kaum ein Mensch erfassen, wie sehr es Gott verletze, wenn man ihn so wenig und selten die Ehre gebe.

Aber unseren physischen Schmerz, oh, den spüren wir deutlich! Wie ungehalten werden wir, wenn Gott unseren Körper antastet! Wenn Corona kommt und unseren Körper bedroht, dann hat Gott auf einmal unsere Aufmerksamkeit.

So sieht Sünde gegen Gott in der geistlichen Welt aus! Aber ist dieser Verdacht nicht haltlos? Wie um Himmels willen also komme ich auf die Idee, die gegenwärtige Volkskirche und die gegenwärtige Theologie müssten an ihre Kontingenzbewältigungskompetenz oder gar an Gott selbst erinnert werden?

Was in aller Welt bringt mich dazu, der Theologie und der Kirche meiner Zeit Kontingenzvergessenheit und Sprachlosigkeit angesichts der Unverfügbarkeit Gottes zu attestieren?

Ich kann auf diese Fragen nur erwidern, dass ich als teilnehmender Beobachter des kirchlichen Protestantismus meiner Epoche manchmal das dumpfe Gefühl nicht loswerde, dieser Protestantismus könnte derart unrettbar in die Matrix nachmetaphysischer neuzeitlicher Rationalität verstrickt sein, dass ihm im Kielwasser von Immanuel Kants aufgeklärter Metaphysikkritik und Ethik die theologischen Umgangsformen für das existenzerschütternd Unverfügbare, für das Tragische und am Ende für das Heilige, also für Gott selbst abhandengekommen sind.

Es scheint mir gelegentlich, als habe der pausbäckig zuversichtliche ethisch engagierte Protestantismus meiner Zeit den theologischen Bezug zu allem verloren, was nicht verändert werden kann, sondern demütig hingenommen und in Gottes Hände gelegt werden muss.

Angesichts einer bestimmten Gestalt öffentlicher volkskirchlicher Theologie beschleicht mich der Verdacht, diese Theologie könnte seit langem ebenso religionskritisch geworden sein wie die Welt, die sie denn auch nur so für den Geist des Evangeliums gewinnen zu können meint, dass sie es in den Referenzrahmen der moralischen Autonomie des modernen Menschen einschreibt.

Ich hoffe, nicht ungerecht zu urteilen, wenn ich bekennen muss, dass ich trotz aller eindrücklichen Gegenbeispiele immer mehr zur Überzeugung gelange, dieser Protestantismus könnte gar keine Religion sein und womöglich gar keinen Gott, keinen Heiland und keinen Erlöser brauchen, weil wir aufgeklärten und abgeklärten, durch und durch säkularen Protestantinnen und Protestanten uns angewöhnt haben, nur das für wirklich zu halten, was mit dem Vermögen unserer Vernunft verstanden und mit der Kraft unseres Ethos gestaltet und überwunden werden kann.

Ist nicht der Mensch, wie Marx notierte, insgeheim auch für viele Protestantinnen und Protestanten längst zum höchsten Wesen für den Menschen geworden?

Und vermag es genau deshalb allenfalls als Begründungsverstärker unseres moralischen Handelns noch eine gewisse funktionale, aber keine daseinsbewältigende, geschweige denn erlösende Kraft mehr zu entfalten?

Haben die evangelischen Kinder der Aufklärung und der Religionskritik das göttliche Kind so mit dem Bade ausgeschüttet, dass sie öffentlich und medial nicht zu Unrecht eher als Expertinnen und Experten verantwortlicher ethischer Diesseitsgestaltung denn als Menschen wahrgenommen werden, denen keine Selbstsäkularisierung der Welt den Glauben nehmen kann, dass das Reich Jesu Christi nicht von dieser Welt ist und dass gerade deshalb allein Christus die Welt heilen kann, wenn diese Welt mit ihrem Latein am Ende ist?

Die theologische Gretchenfrage unserer Zeit. Wenn dem wirklich so ist, dann dürfte die Frage, was Christinnen und Christen der Erfahrung der ethisch-politischen Unbeherrschbarkeit des Lebens und der moralischen und natürlichen Übel dieses Lebens entgegenzusetzen haben, die eigentliche Gretchenfrage der Theologie und der Kirche unserer Zeit sein.

Und an der Beantwortung dieser Frage dürfte sich entscheiden, wes Geistes Kinder die Christenmenschen unserer mitteleuropäischen Gegenwart sind.

Oder liegt ihnen die Autonomie des metaphysikkritischen modernen Menschen, für den Gott als weltbewegende widerständige Eigenmacht längst gestorben ist, stärker in den Genen als das Bewusstsein, dass diese Welt von ihrer Schuld und von ihren Verhängnissen erlöst werden muss?

Falls Letzteres der Fall sein sollte, dann muss der öffentliche theologische und insbesondere der kirchenleitende Diskurs darüber, ob sich die evangelische Kirche vor allem als gesellschaftspolitisch-ethischen Akteur begreifen möchte, mit weit mehr Nachdruck geführt werden als bisher.

In diesem Diskurs gilt es insbesondere die Frage zu stellen, ob wir als Kirche theologisch gut beraten sind, Politik und Sozialethik derart unermüdlich und unbeirrbar als Aufenthaltsorte des Geistes Gottes zur Sprache zu bringen, dass dabei die metaphysisch-religiöse Dimension des christlichen Glaubens unmerklich verblasst und das Herz des christlichen Glaubens langsam aber sicher zu schlagen aufhört.

Es gilt zu fragen, ob es aus christlicher Sicht wirklich geistesgegenwärtig und klug ist, eher auf die moralisch verantwortliche Autonomie des Moralgesetzgebers Mensch als auf Gott als heiligen Grund und Abgrund des Seins und als Heiland der Welt zu setzen.

Selbst, wenn es stimmen sollte, dass die Kirche von der medialen Welt unserer Zeit nur noch verstanden wird, wenn sie die Sprache der Moral spricht, wäre es ja noch nicht ausgemacht, dass das Selbstverständnis der Kirche als Organisation für die menschenrechtsorientierte soziale Gestaltung der Welt das einzig wahre oder gar alternativlos ist.

Womöglich vermag ja gerade eine Religion, die vor allem der Mensch, das moralische Gesetz, aber nicht mehr Gottes weltüberwindende Passion für diese Welt unbedingt angeht, ihrer Selbstauflösung nicht zu entrinnen.

An Antworten meiner christlichen Zeitgenossen und Zeitgenossinnen auf diese Fragen bin ich ernsthaft und aufrichtig interessiert — vor allem an Antworten, die nicht den erwartbaren integrativen Akkord eines Sowohl-als-Auch anschlagen und nicht müde werden zu betonen, es gehe um Gott und den Menschen, um Metaphysik und Ethik, um Religion und Sozialpolitik, um Glaube und Werke.

In der nachmetaphysischen Moderne leiden nämlich sämtliche Antworten vom Typus dieses Sowohl-als-auch in der Regel darunter, dass sich die Dimension des Göttlichen zu verflüchtigen beginnt, sobald von ihr die Rede ist.

Eine evangelisch-lutherische Vision. Ich selbst würde im öffentlichen theologischen Diskurs über das Wesen und die Identität des christlichen Glaubens gern einer evangelisch-lutherischen Vision des Gottvertrauens und der politischen Ethik Ausdruck verleihen.

Man kann nicht einfach nach Wegen suchen, um dem Virus zu entgehen auch wenn das sicherlich eine wichtige Sache ist , sondern man muss weiter gehen.

Das sind Gelegenheiten, um uns nach dem Sinn des Lebens zu fragen. In einigen Regionen Italiens, vor allem im Norden, sind Messfeiern ausgesetzt, um Ansteckungen mit dem Virus zu verhindern.

Als gläubiger Mensch erfährt er seine Existenz, ganz praktisch, als göttlich und menschlich zugleich. Er verfügt über gestalterische Kraft, Liebesfähigkeit, hat Ungeheures vollbracht, in Wissenschaft, Technik, Kunst, und damit Anteil an der Macht Gottes.

Gleichzeitig wird er aber immer wieder geerdet, auf sein zerbrechliches Menschsein, seine Endlichkeit verwiesen, wenn er sich seiner Unvollkommenheit, der Erfahrung von Hass, Krieg, Krankheit und eben auch der Pandemie, dem Tod stellt.

Der Mensch als Abbild Gottes zeigt sich im konkreten Leben für den gläubigen Menschen darin, dass er Anteil an der Allmacht Gottes hat, er aber gleichzeitig begrenzt, ohnmächtig, machtlos, ja der Natur hilflos ausgeliefert ist.

Gerade die Pandemie macht dies so deutlich. Der Mensch hat Anteil an der Wirklichkeit Gottes, er sehnt sich nach ihm.

Gleichzeitig ist der Mensch aber Teil der Welt in ihrer Begrenztheit. In Zeiten der Pandemie wird somit die Analogie des Menschen mit Gott, sein Abbildsein in besonderer Weise fragwürdig.

Die Teilhabe an der göttlichen Herrlichkeit wird gebrochen durch die Erfahrung der Begrenzung, der Ohnmacht, ja der Tatsache, dass ihm Wesentliches entgleitet.

Die Verdunkelung seines Abbildseins wirft darüber hinaus aber unmittelbar die Frage auf, wie er als Abbild das Urbild Gott angesichts solcher Erfahrungen zu verstehen habe.

Die Pandemie bewirkt somit nicht nur eine Krise des Menschenbildes, sondern stellt gleichfalls eine Anfrage an das Gottesbild dar. Die Fragwürdigkeit der Ebenbildlichkeit des Menschen wird zur Fragwürdigkeit Gottes selbst.

Es wird von Gott gesagt, dass er überall und in allem sei, er alles bewirke. Er ist also nicht nur in dem, was sich der Mensch wünscht und ersehnt, sondern auch in dem, was die Wünsche des Menschen überschreitet, sie durchkreuzt.

Er sei in Gesundheit und Krankheit, in Freud und Leid, in der Erfüllung unserer Sehnsüchte, wie in deren Enttäuschung. Er sei auch in der Pandemie.

Trifft dies zu, dann ist Gott qualitativ nicht mehr zu bestimmen, da er in allem ist. Die Erkennbarkeit Gottes wird nachhaltig verdunkelt.

Steht auch die Pandemie irgendwie mit Gott in Verbindung, dann wirft das die Frage auf, wer dieser Gott eigentlich ist: Wie ist er zu erkennen?

Was sind seine Wege? Sind seine Wege womöglich nicht unsere Wege? Darüber hinaus folgt aus der Bestimmung Gottes als demjenigen, der in allem ist und der alles durchdringt, nicht nur, dass er im Leid ist, sondern dass er es zumindest auch zulässt.

Was nützt dann aber die Religion und der Glaube, wenn das konkrete Leben mit seinem Leid seinen Lauf nimmt, egal, ob der Mensch sich gläubig als Abbild Gottes versteht oder nicht?

Hat Gott sich dann nicht vom Menschen mit seinen Sehnsüchten und dem Lauf der Welt verabschiedet? Was soll also dieser Gott, zu was ist er und die Religion nütze, wenn das Urbild sein Abbild scheinbar alleine lässt?

Es geht um eine Radikalisierung der Theodizee, also nicht nur um die Frage, warum Gott uns leiden lässt und wie sich seine Allmacht und Liebe mit dem Leid in der Welt vereinbaren lässt, sondern um Gottes Erkennbarkeit, Berechenbarkeit, Brauchbarkeit.

Angesichts der Bedeutsamkeit der Fragestellung verwundert es nicht, dass sich zahlreiche Personen und Denker, von Hiob über Epikur und Dostojewski bis zu den Philosophen und Theologen der Gegenwart, mit dieser Frage beschäftigt haben.

Bei ihnen begegnen uns die bekannten Antworten: Gott lehrt uns durch das Leid, er prüft uns, er richtet uns, das Leid sei Folge unserer Freiheit, dem Abbildsein des Menschen, das uns Gott in Liebe zugesprochen habe usw.

Diesen bekannten Antwortversuchen soll hier nicht nachgegangen werden, da es in diesem Zusammenhang nicht so sehr um das Verständnis des Leids angesichts Gottes Liebe geht oder um die Frage, wie der gläubige Mensch mit dieser Spannung klarkommt.

Es sollen die Folgen für das Gottesbild in den Blick genommen werden, welche sich aus dem Leid des Menschen ergeben. Möglicherweise kann eine genaue Bestimmung des christlichen Gottesbildes helfen, die Spannung von Gottes Liebe und dem Leid des eigenen Lebens besser zu bewältigen.

Gleich zu Beginn sei wenigstens ein Antwortversuch, der auch im Zusammenhang mit der Pandemie durchaus zu hören war, zurückgewiesen: Gott strafe, er richte die Menschen.

Die Pandemie sei eine Strafe Gottes für die Verfehlungen der Menschen. Diese vertraute Strategie ist nicht nur deshalb abzulehnen, weil sie ein Gottesbild zeichnet, das dem christlichen Gott der Liebe widerspricht.

Gott straft und richtet nicht, sondern konfrontiert die Menschen mit ihrer schuldhaften Existenz. Das Gericht ist also kein Vergeltungsakt Gottes, sondern besteht in der Erkenntnis der Wahrheit angesichts der göttlichen Gegenwart.

Der Sünder straft sich selbst! Dieser Antwort auf das Leid in der Welt soll hier aber vor allem deshalb nicht weiter nachgegangen werden, da sie den Menschen für das Leid verantwortlich macht und damit die Aufmerksamkeit von Gott auf den Menschen verlagert.

Hier geht es aber darum, nicht den Menschen, sondern vor allem Gott besser in den Blick zu nehmen und zu verstehen.

Letztlich sind angesichts des Leids in der Welt bezüglich Gottes und seiner Erkennbarkeit, seinem Nutzen wohl drei Bestimmungen möglich:.

Erstens: die Abwendung von Gott. Wenn das Leid dem Menschen nahelegt, dass er von Gott verlassen sei, sein Abbildsein durch das Leid verdunkelt werde, sein Leben scheinbar in keiner Entsprechung zum Horizont Gottes stehe, dann folgt daraus Gottes Unerkennbarkeit und Bedeutungslosigkeit.

Der Mensch verfällt in Gleichgültigkeit gegenüber Gott, da er ihn nicht mehr betrifft.

Gott steht der Welt gegenüber, überschreitet ihren Horizont. Wenn das Leid himmelschreiend ist, dann läutert sich das Gottesbild und wird befreit von Analogien der menschlichen Sehnsüchte mit der Wirklichkeit Gottes. Gott umfasst alles, indem er . Corona hat also doch etwas mit Gott zu tun! Alle diese Beobachtungen mögen wir versuchen, wissenschaftlich oder durch menschliches Versagen zu erklären oder gar dem Zufall zuzuschreiben. Wir liegen dabei genauso daneben, als wollte jemand das dreieinhalbjährige Ausbleiben des Regens zur Zeit Elias meteorologisch begründen (Jakobus 5, gott erfahren in zeiten von corona Die Corona-Krise hat die Welt nachhaltig verändert. Wir werden mit einem unsichtbaren Feind konfrontiert, der nicht nur unser Leben, sondern auch unseren Lebensstil bedroht und einschränkt.
Corona Gott Er darf es nicht, wie bei der Auffassung der göttlichen Strafe, von Gott abspalten. Das Geforce Treiber Deinstallieren Die Pandemie bewirkt somit nicht nur eine Krise des Menschenbildes, sondern stellt gleichfalls eine Anfrage an das Gottesbild dar. Unter Christen: Wenn du Tickets König Der Löwen Hamburg Fleisch isst, kommst du bestenfalls ins Fegefeuer. Wenn überhaupt, dann hat jeder sein individuelles Gotterlebnis.

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es Gibt noch viel Varianten

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